Masttyp

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Das Hubgerüst inklusive Hubmast ist hinsichtlich funktionierender Arbeitsabläufe die wichtigste Baugruppe eines Staplers. Hubmasten unterscheiden sich in Ihrer Bauweise zum Teil erheblich. Zum einen ist ihr Hub sehr unterschiedlich, was in Hinblick auf die vorhandene Deckenhöhe eine wichtige Rolle spielt, zum anderen lassen sich aufgrund der speziellen Bauweisen verschiedene Maximalhöhen realisieren. Je nach Arbeitsaufgabe, den vorhandenen Platzverhältnissen und der Arbeitshöhe, die maximal erreicht werden muss, kann die Anschaffung eines Staplers mit Einfachmast (Simplex), Zweifachmast (Duplex) oder Dreifachmast (Triplex) vorteilhaft sein.

Aufbau von Simplex-, Duplex- und Triplexhubmasten

Simplexmast

Dieser Masttyp besteht aus einer äußeren, feststehenden Rahmenkonstruktion, die mit einem Hubschlitten komplettiert ist. Dieser Hubschlitten lässt sich in aller Regel bis zur Bauhöhe des Mastes anheben, welche bei den meisten Modellen knapp zwei Meter beträgt.

Duplexmast

Dieser Masttyp wird häufig auch Zweifach-Hubgerüst genannt. Es handelt sich um eine teleskopartige Konstruktion, bestehend aus einem äußeren Standmast und einem Gabelträger, in dem sich ein innerer Fahrmast befindet. Beim Anheben der Last durchläuft somit der Hubschlitten zunächst über die gesamte Länge des Rahmens den sogenannten Freihub, ehe der innen liegende Rahmen aus dem Hubgerüst austritt. Im Vergleich zum Simplexmast lässt sich mit Duplex die Hubhöhe mehr als verdoppeln.

Triplexmast

Der Begriff Triplex steht für drei Mastprofile. Diese sind ineinander geschoben und fahren beim Heben von Lasten in große Höhen nacheinander aus. Mithilfe dieser Konstruktionen lassen sich Hubhöhen erreichen, die mehr als das Dreifache des Außenmastes betragen.

Arbeitsweise Heben und Senken

Während Einfachhubgerüste durchschnittliche Hubhöhen von 1,8 Metern erreichen, liegt der Schnitt bei der Duplex-Variante bei 6,0 Metern. Dreifachhubgerüste erreichen bis zu 12,5 Meter. Vergleichsweise selten sind Vierfachgerüste, die bis zu 14 Meter erreichen können.

Masten mit Transportfreihub sind so konstruiert, dass die Gabel die Last zunächst bis 40 Zentimeter anhebt, ehe der Innenmast ausfährt. Um sowohl in niedrigen Gebäuden als auch in Hallen mit großen Deckenhöhen einsatzfähig zu sein, verfügen moderne Duplex- und Triplex-Varianten häufig über einen sogenannten Vollfreihub. Dabei lässt sich die Gabel zunächst bis zur Bauhöhe des äußeren Mastes anheben, ehe die zwei Innenmasten ausfahren. Die Umsetzung des Vollfreihubes erfolgt mithilfe von Hydraulikzylindern, die ineinander liegen.

Eine Sonderform des Duplex-Hubmastes bildet das Freisicht Hubgerüst. Hierbei ist entweder der Hubzylinder extrem niedrig ausgeführt oder wichtige Bauteile wie Ketten, Schläuche und Zylinder sind außerhalb des Sichtfeldes platziert. Somit hat der Staplerfahrer bei abgesenkter Last eine bessere Sicht nach vorn, was die Arbeitssicherheit wesentlich erhöht.

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